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Hornhaut

Hornhaut am Finger, wie entferne ich sie?

Hornhaut an den Händen, besonders an den Fingern, sieht nicht nur unästhetisch und unschön aus, sondern es kann auch zu drückenden und schmerzenden Stellen kommen. Zu einer solchen Hornhautbildung kann es durch ständiges kratzen, puhlen oder knabbern am Finger kommen. Besonders die Daumen sind oft in Mitleidenschaft gezogen.

Die Haut fühlt sich rau an und sieht gerötet aus. Die Hornhaut breitet sich schnell weiter aus. Die Ursache, warum man ständig am Finger rumknabbert, liegt meistens tiefer. Unzufriedenheit, Nervosität oder einfach Langeweile können dazu führen. Oft ist das auch eine unbewusste Handlung und eine Art Gewohnheit geworden.

Als erstes muss man hier Disziplin beweisen und damit aufhören. Viele Menschen spielen ein Instrument, z. B. Gitarre, da bildet sich automatisch Hornhaut auf den Fingerkuppen. Wenn man viel schreibt bildet sich die Hornhaut an der Innenseite des Mittelfingers.

Wie entferne ich die Hornhaut?

Um die Hornhautausbreitung zu stoppen oder zu lindern hilft ein wiederholtes Hand-Peeling. Von den vielen Geräten, die im Internet angeboten werden, sollte man die Finger lassen. Der Hornhauthobel, die Schere, die Feile oder der Bimsstein sind zum Beseitigen der Hornhaut an anderen Stellen vielleicht gut geeignet, bei den Händen oder Fingern sollte man mit diesen Dingen vorsichtig sein. Ein Peeling ist die beste Lösung. Es ist eine schonende und sanfte Art die Hornhaut schnell loszuwerden und wieder mit gepflegten und schönen Händen zu leben.

Ein Peeling ist auch schnell selbst hergestellt. Dazu benötigt man grobes Meersalz, Honig und Quark. 80g Meersalz, 100g Quark und ca. 3 Esslöffel Honig. Diese Zutaten werden in einer Schale unter ständigem Rühren gut vermischt. Diese Masse wird mit den Fingern auf die befallene Stelle aufgetragen und ca. 5 Minuten in kreisenden Bewegungen in die Hornhaut einmassiert. Die Hautschuppen lösen sich durch das grobe Meersalz ab und bei einer mehrmaligen, wöchentlichen Anwendung wird man schon bald ein positives Ergebnis sehen.

Das gleiche Prinzip gilt auch für die Hornhautbehandlung an den Füssen, Knien oder Ellenbogen. Anschließend werden die Stellen gut mit Wasser abgespült. Hier ist nun eine gute Pflegecreme notwendig um die betreffenden Hautpartien mit reichhaltigen Vitaminen und Pflegesubstanzen zu versorgen und sie weich zu machen. Natürlich gibt es zahlreiche Peelingprodukte im Handel oder in der Apotheke zu kaufen. Die Anwendung ist die gleich Art und Weise wie bei der selbst hergestellten Peelingmasse.

Allerdings werden hier meistens Quarzkristalle, also feiner Sand, statt Salz verwendet. Außerdem sind schon weichmachende Pflegeöle enthalten, eine Nachbehandlung mit Pflegecreme ist trotzdem zu empfehlen. Hier spielt die Preisfrage eine große Rolle. Wesentlich kostengünstiger sind natürlich die selbst hergestellten Peelings. Eine andere Variante der Herstellung ist ganz einfach ein Öl und grobes Meersalz oder Himalaya Salz zu mischen. Hier kann man seinen Wünschen freien Lauf lassen.

Ein gutes Duftöl wie zum Beispiel Lavendelöl oder Makadamia-Nussöl kann natürlich auch verwendet werden. Weil man das Peeling an den Händen oder Fingern mindestens 3-mal wöchentlich anwenden sollte, kann man auch gleich eine größere Menge von der Peelingmasse herstellen. Zur Aufbewahrung eignen sich ganz einfach Marmeladengläser mit Schraubverschluss-Deckel. Im Kühlschrank hält es ca. 2 Wochen.